Stuckateure bringen Innen- und Außenputz auf, gestalten Stuckelemente und führen Wärmedämmverbundsysteme aus.
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Im Odenwald stehen viele Fachwerkhäuser, Sandsteinbauten und Altbauten aus verschiedenen Epochen, an einzelnen historischen Gebäuden auch mit Stuck. Für Fachwerkgefache und historischen Putz ist diffusionsoffener Kalkputz die übliche Wahl. Bei der energetischen Sanierung jüngerer Altbauten kommen Wärmedämmverbundsysteme zum Einsatz, die als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle über das BAFA gefördert werden können.
Bei Neubau-Verputzung, Fassadensanierung, Stuckrestaurierung oder energetischer Fassadendämmung.
Innenputz liegt bei 20–35 € pro m², Außenputz bei 25–50 €. Stuckarbeiten und Restaurierungen werden individuell kalkuliert und können deutlich teurer sein.
Ja. Stuckateur ist ein zulassungspflichtiges Handwerk, die Betriebe sind in der Handwerksrolle eingetragen. Für Restaurierungen an historischem Stuck achten Sie auf passende Referenzen oder die Fortbildung „Restaurator im Stuckateurhandwerk“. Die zuständige Handwerkskammer kann Betriebe nennen.
Für Fachwerkgefache empfiehlt sich Kalkputz — er ist diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Zementputz ist bei Fachwerk tabu, da er die Feuchtigkeitsregulierung stört und zu Bauschäden führen kann.
Ja. Fehlende Profile werden meist mit Schablonen vor Ort gezogen, Ornamente nach Abformungen des Bestands gegossen. Bei Baudenkmälern brauchen Sie vorher eine Genehmigung der Denkmalschutzbehörde, die oft auch Material und Technik vorgibt.
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