Eine kurze Runde zum Götzenstein ab Steinachquelle, ein Waldweg zum Steigkopf ab Frauenhecke oder der steinigere Weg zum Steinbruch Streitsdöll auf der Tromm: Diese sechs Parkplätze führen zu unterschiedlichen Wanderungen. Vergleiche zuerst Weglänge, Untergrund und Rückweg. Kurze Kilometer allein machen eine Tour noch nicht leicht. Alle Vorschläge führen wieder zum jeweiligen Parkplatz zurück.
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| Merkmal | Details |
|---|---|
| Kurze Runde | Steinachquelle: Götzensteinweg 4, 3,2 km, rund 1 Stunde reine Gehzeit |
| Kurzer Weg mit Steig | Tromm: Rundweg 1 zum Steinbruch Streitsdöll, rund 3 km; Trittsicherheit nötig |
| Mit Rückweg rechnen | Frauenhecke: 6,4 km insgesamt; Baum-des-Jahres-Weg ab Wegscheide II: rund 5 km hin und zurück |
| Anfahrt zur Tromm | Über Scharbach oder Kocherbach; Naturpark-Parkplatz nahe Zur schönen Aussicht |
Sechs Parkplätze und der passende Weg
Die Kilometer gelten für die genannte Runde oder ausdrücklich für Hin- und Rückweg. Pausen kommen zur Gehzeit hinzu. Die Zeitspannen ohne feste Tourangabe sind unsere Planungswerte.
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| Parkplatz | Weg / Zeichen | Länge / Zeit | Profil / Rückweg |
|---|---|---|---|
| Frauenhecke, Juhöhe | Zum Steigkopf: grünes Kreuz (E1) | 6,4 km / etwa 2 Std. Gehzeit | Feld- und Waldwege; auf derselben Strecke zurück |
| Schannenbacher Eck | Panoramaweg: gelbe 4 im Kreis | Rund 4 km / etwa 1 bis 1,5 Std. einplanen | Hügelige Waldwege am Krehberg; Rundweg zum Parkplatz |
| Steinachquelle, Ober-Abtsteinach | Götzensteinweg: Nr. 4 | 3,2 km / rund 1 Std. Gehzeit | Kurze Waldrunde zum Götzenstein; derselben Rundwegmarkierung folgen |
| Tromm | Steinbruch Streitsdöll: Rundweg 1 | Rund 3 km / etwa 1 bis 1,5 Std. plus Besichtigung einplanen | Steig mit unebenem Untergrund; Rundweg, kein Kinderwagenweg |
| Wegscheide II | Baum-des-Jahres-Weg: zunächst Nr. 3 | Rund 5 km hin und zurück / etwa 1,5 bis 2 Std. plus Stationen einplanen | Steigungsarmer Hinweg; am Steinernen Tisch auf demselben Weg zurück |
| Marktplatz Hammelbach | Zur Krummen Tanne: H9 | Rund 4,6 km / etwa 1,5 bis 2 Std. einplanen | Runde vom Ort in den Wald; Waldwege und Anstiege berücksichtigen |
Frauenhecke: auf der Juhöhe starten
Gib für die Anfahrt den Naturpark-Parkplatz Frauenhecke bei Mörlenbach-Juhöhe ein. Für den Weg zum Steigkopf folgst du dem grünen Kreuz des Europäischen Fernwanderwegs E1. Die Strecke führt zunächst über offenes Gelände und dann in den Wald. Nach etwa 2,4 Kilometern erreichst du die Waldesruh.
Bis zum Steigkopf ist ungefähr eine Stunde Gehzeit vorgesehen. Der Rückweg verläuft auf derselben Strecke. Die insgesamt 6,4 Kilometer und zwei Stunden beziehen sich auf Hin- und Rückweg; mit Kindern, Pausen oder Einkehr brauchst du entsprechend mehr Zeit. Die Wegbeschreibung steht auf Seite 15 der oben verlinkten Broschüre „Kids on Tour“.
Die Kinderwagen-Variante richtig abzweigen
Nach der Feldüberquerung hinter der Waldesruh zweigt die beschriebene Kinderwagen-Variante auf einen breiteren Weg ab. Folge dort der gelben 2 im Kreis bis zum Steigkopf. Lade die Karte vor dem Start herunter, damit du die Abzweigung nicht mit einer anderen Markierung verwechselst.
Die Angabe zur Kinderwagen-Eignung ist keine Zusage für einen durchgehend barrierefreien Weg. Nässe, Untergrund und Steigungen können die Fahrt erschweren. Plane mit Kinderwagen zusätzliche Zeit ein und kehre um, wenn der Wegzustand nicht passt. Weitere Auswahlhilfen findest du im Vergleich von Familienzielen nach Alter und Wetter.
Schannenbacher Eck: die gelbe 4 rund um den Krehberg
Der Naturparkplatz liegt in Ober-Schannenbach am Ende der kleinen Waldsiedlung Heiselchen. Der rund vier Kilometer lange Panoramaweg trägt eine gelbe 4 im Kreis und führt als Runde wieder an den Parkplatz. Waldwege und Höhenunterschiede gehören dazu. Lade die Karte des Panoramawegs 4 vorab und gleiche die Markierung an der Wandertafel ab.
Am Krehberg steht ein Sendemast, kein besteigbarer Aussichtsturm. Für diese Runde brauchst du also keinen Turmbesuch einzuplanen. An den Kreuzungen bleibst du bei der 4, damit aus dem kurzen Weg nicht versehentlich eine längere Tour Richtung Lindenfels wird.
Steinachquelle: kurze Götzensteinrunde ab Ober-Abtsteinach
Der Naturpark-Parkplatz an der Grillanlage Steinachquelle liegt am nördlichen Rand von Ober-Abtsteinach in Richtung Mackenheim. Wähle für eine kurze Tour den Götzensteinweg Nr. 4 mit 3,2 Kilometern und etwa einer Stunde reiner Gehzeit. Die Waldrunde führt zur markanten Felsgruppe des Götzensteins und zum Startpunkt zurück. Für eine Pause an den Felsen kommt zusätzliche Zeit dazu.
Am selben Parkplatz beginnen der Götzenklingenweg 5 mit 4,2 Kilometern und der Schnorrenbacher Weg 6 mit 5,2 Kilometern. Der ebenfalls dort startende Steinbruchweg A6 ist deutlich länger. Achte deshalb auf die vollständige Markierung deiner gewählten Runde und fotografiere die Übersicht vor dem Losgehen. Ein Parkplatz an einer Grillanlage sagt noch nichts über frei verfügbare Toiletten oder Trinkwasser aus.
Tromm: Steinbruchrunde und Turmweg unterscheiden
Fahre über Scharbach oder Kocherbach auf die Tromm und nutze den ausgeschilderten Naturpark-Parkplatz nahe der Gaststätte Zur schönen Aussicht. Die Zufahrt über Gadern oder den Schardhof eignet sich nicht als Autoanreise. Auch direkt bis zum Trommturm darfst du nicht fahren.
Vom Parkplatz führt Rundweg 1 auf etwa drei Kilometern am ehemaligen Steinbruch Streitsdöll vorbei. Der Abschnitt auf dem Steig verlangt sicheren Tritt und feste Schuhe. Mit Kinderwagen passt diese Runde nicht. Für den Turmbesuch auf der Tromm nimmst du einen anderen Weg: am Naturspielort vorbei rund einen Kilometer zum Turm und auf demselben Weg zurück, also etwa zwei Kilometer insgesamt. Der Turmaufstieg kommt zusätzlich hinzu.
Wegscheide II: Bäume entdecken und den Rückweg mitrechnen
Wähle an der Kreuzung B460/L3105 den Parkplatz Wegscheide II auf der Seite Richtung Erzbach. Wegscheide I ist ein anderer Ausgangspunkt. Ab Wegscheide II folgt der Baum-des-Jahres-Weg zunächst dem Naturparkweg 3. Auf etwa 2,5 Kilometern führt er steigungsarm zum Steinernen Tisch. Unterwegs helfen Tafeln beim Erkennen der Baumarten.
Für unseren Vorschlag gehst du auf demselben breiten Waldweg zurück. Damit sind rund fünf Kilometer einzuplanen. Die alternative Rückkehr über die Alte Poststraße enthält einen steilen, unebenen Pfad und eignet sich nicht für Kinderwagen. Die Beschreibung des Baumpfads zeigt beide Möglichkeiten. Folge nicht einfach der 3 über den Wendepunkt hinaus, wenn du nur den kurzen Ausflug geplant hast.
Hammelbach: vom Marktplatz zur Krummen Tanne
Vom Parkplatz am Marktplatz in der Hammelbacher Ortsmitte führt die Runde H9 zur Krummen Tanne und wieder zurück. Insgesamt sind es etwa 4,6 Kilometer. Hinter dem Namen verbirgt sich eine alte Kiefer im Wald nördlich des Ortes. Rechne für die Runde mit anderthalb bis zwei Stunden zuzüglich Pause; sie umfasst Waldwege und Anstiege.
Nutze nur die ausgewiesenen Stellflächen und beachte zeitliche Beschränkungen oder Veranstaltungen am Platz. Ein alternativer Einstieg ist der Naturpark-Parkplatz Felsenquelle nördlich von Hammelbach. Von dort sind es entlang H9 ungefähr 1,7 Kilometer bis zum Baum, also rund 3,4 Kilometer bei Rückkehr auf demselben Weg. Die Wegbeschreibung zur Krummen Tanne hilft, diese beiden Startvarianten auseinanderzuhalten.
Parken und Zeit für die Rückkehr einplanen
Parke auf den ausgewiesenen Flächen und halte Zufahrten frei. Bei voller Belegung brauchst du einen anderen Ausgangspunkt; Waldwege und Wiesen sind keine Ausweichstellplätze.
Prüfe vor der Anfahrt Wetter und verbleibendes Tageslicht. Zu deiner Gehzeit kommen Pausen und mögliche Umwege hinzu. Nach Sturm oder bei angekündigten Forstarbeiten achtest du auf Sperrungen vor Ort. Feste Schuhe, Wasser und eine offline verfügbare Karte helfen auch bei einer kurzen Tour.
Was du am Parkplatz einplanen solltest
Ob Parkgebühren, zeitliche Beschränkungen oder eine Toilette vorhanden sind, ist nicht für alle sechs Plätze einheitlich dokumentiert. Verlass dich bei einem Waldparkplatz deshalb nicht auf eine Toilette oder Einkaufsmöglichkeit und nimm ausreichend Wasser mit. Die Beschilderung an der Einfahrt entscheidet über die Parknutzung; ein Stellplatz zum Wandern ist keine Freigabe zum Übernachten.
Bei voller Belegung wechselst du zu einem regulären Ausgangspunkt mit passender neuer Tour. Der nächste Waldweg ist kein Ersatzparkplatz. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wählst du zuerst eine erreichbare Haltestelle und planst den Fußweg zum Einstieg sowie die letzte Rückfahrt. Unsere Anreisehilfe ordnet die Verbindungen ein.
