Brunnenbauer bohren Gartenbrunnen und installieren automatische Bewässerungsanlagen für Rasen und Beete.
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Große Gärten brauchen im Sommer viel Wasser, ein Brunnen oder eine Zisterne kann Trinkwasser und Kosten sparen. Der Untergrund ist sehr unterschiedlich: Im Sandstein-Odenwald und im kristallinen Vorderen Odenwald sitzt das Grundwasser meist in Gesteinsklüften, in den Tälern auch in Kies und Sand. Klären Sie vor der Bohrung mit der Unteren Wasserbehörde, ob Ihr Grundstück in einem Wasserschutzgebiet liegt.
Um Wasserkosten zu sparen, den Garten automatisch zu bewässern oder Brauchwasser zu nutzen.
Ein einfacher Rammbrunnen kostet grob 500–1.500 €, ist aber nur in lockerem Boden mit flachem Grundwasser möglich. Ein Bohrbrunnen liegt meist bei 2.000–5.000 €, bei großer Tiefe oder Bohrung im Festgestein auch deutlich darüber.
Ja. Nach § 49 Wasserhaushaltsgesetz müssen Bohrungen, die ins Grundwasser reichen, einen Monat vor Beginn der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis angezeigt werden. Die Entnahme kleiner Mengen für Haushalt und Garten ist grundsätzlich erlaubnisfrei, Landesrecht und Wasserschutzgebiete können aber strengere Regeln vorsehen. Wird Brunnenwasser im Haus genutzt, etwa für die WC-Spülung, ist zusätzlich eine Anzeige beim Gesundheitsamt nötig.
Das ist sehr unterschiedlich. Im Sandstein-Odenwald und im kristallinen Vorderen Odenwald fließt Grundwasser überwiegend in Klüften des Gesteins, Tiefe und Ergiebigkeit schwanken deshalb schon auf kurze Entfernung stark. In Talauen mit Kies und Sand liegt es oft flacher. Ein ortskundiger Brunnenbauer und die Untere Wasserbehörde können einschätzen, ob sich eine Bohrung lohnt.
Für die Gartenbewässerung meist ja, denn Regenwasser kostet nichts und schont das Trinkwasser. Für die WC-Spülung braucht es ein vom Trinkwasser getrenntes Leitungsnetz, die Anlage muss dem Gesundheitsamt angezeigt werden. In manchen Gemeinden senkt eine Zisterne zudem die Niederschlagswassergebühr.
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