KulturDie Fürstliche Abteikirche in Amorbach lohnt sich besonders für ihren reich ausgestatteten Innenraum. Stuck, Malerei und die große Stumm-Orgel prägen den Besuch. Du kannst die Kirche einzeln besichtigen oder eine Führung durch die Abtei wählen, die weitere Räume erschließt. Lege diese Entscheidung vor der Anfahrt fest.
Die heutige Kirche entstand in den Jahren 1742 bis 1747 nach Plänen von Maximilian von Welsch. Im Inneren bestimmt das Rokoko den Eindruck. Die Stumm-Orgel wurde zwischen 1774 und 1782 gebaut. Für ihren Klang brauchst du einen passenden Konzert- oder Vorspieltermin; eine gewöhnliche Besichtigung schließt kein Orgelspiel ein.
Bei der Abteiführung gehören neben der Kirche auch der Grüne Saal und die Bibliothek zum Programm. Ein Kirchenticket allein eröffnet diese Räume nicht. Für die Führung nennt der Betreiber rund eine Stunde.
Die Anlage war über Jahrhunderte eine Benediktinerabtei. 1803 ging sie an das Fürstenhaus zu Leiningen über. Heute dient die Abteikirche auch als evangelische Hofkirche. Deshalb haben Gottesdienste und Veranstaltungen Vorrang vor der touristischen Besichtigung.
Für Kirche und einen kurzen Gang durch die Umgebung schlagen wir etwa eine Stunde vor. Mit Abteiführung und Pause passt ein Zeitfenster von anderthalb bis zwei Stunden besser. Eintritt, saisonale Öffnungszeiten und Veranstaltungstage findest du beim Fürstenhaus. An Konzerttagen kann die Besichtigung früher enden.
Die Kirche liegt im Bereich des Schlossplatzes. Von hier lässt sich ein Altstadtspaziergang zum Templerhaus anschließen. Möchtest du auch dessen Innenräume sehen, brauchst du einen eigenen Führungstermin. Miltenberg am Main bietet sich anschließend als zweite Stadtstation an.
Stand:
Kategorie
Kultur
Anfahrt
Schlossplatz, 63916 Amorbach
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