GeschichteAm Templerhaus in Amorbach treffen ein massiver Steinsockel und weit vorkragende Fachwerkgeschosse aufeinander. Schon von außen lässt sich erkennen, wie ungewöhnlich dieser mittelalterliche Wohnturm gebaut ist. Für den Blick in die Räume brauchst du eine Führung. Das kleine Haus passt gut zu einem Altstadtrundgang mit der Fürstlichen Abteikirche.
Das Holz der Fachwerkgeschosse wurde auf 1291 datiert. Der Bau gehörte zum Adelshof der Familie Rüdt. Modelle und Erläuterungen im Inneren helfen dabei, die Konstruktion und die frühere Wohnnutzung zu verstehen. Auch erhaltene Wandgestaltungen gehören zum Besuch.
Der geläufige Name führt leicht auf eine falsche Spur: Eine Verbindung des Hauses zum Templerorden ist nicht nachgewiesen. Interessant ist es vor allem als erhaltenes Zeugnis mittelalterlicher Bau- und Wohnkultur.
Die Innenräume sind ausschließlich im Rahmen einer Führung zugänglich. Gruppen können sich vorab anmelden; zusätzlich werden einzelne offene Termine angeboten. Frage bei der Touristinformation Amorbach nach dem passenden Termin, der Gruppengröße und dem aktuellen Preis.
Für die Außenansicht genügt ein kurzer Halt während des Stadtspaziergangs. Bei einer Innenbesichtigung solltest du ungefähr eine Stunde als Planungsspielraum vorsehen und die tatsächliche Führungsdauer bei der Anmeldung klären. Zum erhöhten Eingang führen Stufen. Falls Treppen schwierig sind, besprich die Zugangsmöglichkeiten vorher.
Das Templerhaus steht am Bädersweg 1, an der Ecke zum Hundsgäßchen. Verbinde es zu Fuß mit dem Bereich um den Schlossplatz und der Abteikirche. Wer beide Gebäude von innen sehen möchte, stimmt zuerst die Führungstermine aufeinander ab und legt die Pause dazwischen.
Stand:
Kategorie
Geschichte
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Bädersweg 1, 63916 Amorbach
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